Beruser TafeltourWanderweg

Auf den Spuren einstiger Schmuggler zwischen der deutschen und französischen Grenze verläuft der Weg in einem besonderen Grenzraum der beiden Staaten. Unterwegs kann sowohl bei deutschen als auch bei französischen Gastgebern eingekehrt werden. Die dünn besiedelte Gegend war immer Grenzland, mal lothringisch, mal dem Völkerbund unterstellt, mal preußisch und mal deutsch. Bei der Einkehr können Sie sich von der Güte der französischen Küche überzeugen.

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Am Start der Wanderung steht oberhalb von Berus das Europadenkmal. Es ist Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Von der Plattform des Europadenkmals bietet sich ein grandioser Blick ins Saartal.

Hinter einem „Blättertunnel“ steht ein Erinnerungsstein, der an den alten Kalksteinbruch erinnert. Das weitläufige Gelände „Beruser Kalksteinbruch“ ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Vom überwucherten Kalksteinbruch sind es nur wenige Minuten bis zum hölzernen Kreuz auf der Grenze. Der Wanderweg meandert auf der deutsch-französischen Grenze, man weiß nie ganz genau, in welchem Land man sich gerade befindet.

An der Ortsrandlage von Berviller steht ein Blockhaus mit Restaurant. Von dort geht es quer durch Berviller. Mitten auf dem Weg hinter Berviller erwecken Abrücke von „Kinderhände in Beton“ die Aufmerksamkeit. Sie symbolisieren eine gemeinsame deutsch-französische Zukunft. Wenig später steht ein grauer „Grenzstein“ mit der Inschrift: „von mir zu dir – zu mir von dir“ / „de moi à toi – à moi de toi“ am Wegesrand. Der Stein ist Ausdruck der Verbundenheit der Menschen an der Grenze, die in heutiger Zeit nicht mehr trennt sondern verbindet. Auf dem letzten Teilstück der Wanderung führt der Weg zur Oranna-Kapelle. Die Kapelle beherbergt die Gebeine der Heiligen Oranna, Schutzheilige des Saargaus und des benachbarten Lothringens.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 60 Erlebnispunkten bewertet.

Die Tafeltour startet am Europadenkmal in Berus. Das Europadenkmal wurde an dieser Stelle 1970 als Symbol der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich errichtet. Es liegt auf einem der höchsten Punkte der gesamten Region. Über einen Schotterweg geht es inein Naturschutzgebiet welches früher als Kalksteinbruch diente. Es geht leicht bergan über Felder, mit einem ersten Frernblick Richtung Frankreich, bis zur Einmündung zum Grenzpfad.

Auf dem Gerenzverlauf geht es bergab auf einen Fostwirtschaftsweg bis zu einem Weiher. Hier überschreitet man die Grenze zu Frankreich.  Mit Blick auf die Ortschaft Mertenin geht es einem bogen hinab durch das Weißbachtal und auf einem breiteren Forstweg bis zur D 63b.

Über einen schmalen Pfad ein kleines kerbtal hinauf geht es steil bergauf bis zum Waldrand. Von hier aus führt der Weg bergab an Streuobstwiesen und dem Gasthaus „Châlet du Chemin“ vorbei nach Berviller in Frankreich, durch die Rue de l’Eglise an der Kirche vorbei zur Einmündung der Rue de la Fontaine. Durch den Chemin de la Grotte zur Marien-Grottegeht es wieder über einen Waldweg weiter.

 Der Weg wird pfadig und führt zunächst mehr oder weniger hangparalle bis zum Feldweg hinab, wo man wieder die Grenze nach Deutschland passiert und  durch einen kleinen Waldabschnitt auf Pfaden zur St.-Oranna-Kapelle kommt.

Die Wallfahrtskapelle beherbergt die Gebeine der Schutzheiligendes Saargaus und des benachbarten Lothringens, der heiligen Oranna. Nach der Überlieferung war sie im 7. Jhd. mit anderen Glaubensboten aus dem irisch-schottischen Raum an die Saar gekommen, um das Evangelium zu verkünden, zu helfen und zu heilen.

Ein kurzes Stück über befestigten Weg geht es an Pfaden entlang dem Klinikgelände  zum Schotterweg, welcher uns wieder zum Europadenkmal und somit zum Startpunkt der Tafeltour bringt.

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Berus erreicht man über die Autobahn A 620, die man bei der Ausfahrt Saarlouis-Mitte in Richtung Überherrn verlässt. Bei Bisten biegt man rechts nach Berus ab. Dort biegt man in der Ortsmitte nach links in die Orannastraße ab, über die man das Europadenkmal, den Ausgangspunkt dieser Tour erreicht.

 

Parkplatz am Europadenkmal Berus

 

Mit Bus 409 ,Abfahrt Saarlouis Kleiner Markt bis Berus Bergfried, ca. 10 Min. Fußweg

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