Traumschleife Burgstadt-PfadWanderweg

Die familiengerechte Wanderung führt über alte Postwege und schmale Waldpfade. Unterwegs ein Blick über die scheinbar greifbar nahen Soonwaldhöhen und mitten im Wald ein Seerosenteich mit Picknickwiese. Zum Abschluss lädt der Sturmwurferlebnispfad „Kyrill“ zu einem besonderen Wander- und Walderlebnis. 

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Oberhalb der Stadt verläuft der Weg entlang des Waldes. Im Pfingstwald steht die erste Sinnenbank. Hier hat man ein Waldklassenzimmer eingerichtet. Über einen pfadigen Waldweg gelangt man rasch zum Jüdischen Friedhof.

Im Quellgebiet des Trimmbachs verläuft die Wegtrasse über historisches Terrain. Der Weg folgt ein kurzes Stück der ehemaligen Römerstraße. Am Waldrand unterwegs bieten sich auf einer Sinnenbank Blicke über die Soonwaldhöhen und bei klarer Sicht bis zum Idarkopf. Wenig später im Wald ein idyllischer Höhepunkt der Tour: eine Picknickwiese am Seerosenteich.

Bevor der Sturmwurferlebnispfad erreicht ist, passiert man einen Waldabenteuer-Park mit Hängebrücken und Rollstrecken in schwindelnden Höhen durch die Baumwipfel. Auf dem Weg zum „Kyrill-Pfad“ passiert man im Wald eine Kräuterspirale.

Im Januar 2007 verwüsteten Sturmböen des Sturms „Kyrill“ in große Waldflächen. Die Stadt Kastellaun überließ die 1,5 Hektar große Windwurfstelle der Natur. Ein 800 Meter langer Pfad windet sich wie ein riesiger Lindwurm über dicke Holzbohlen durch die umgestürzten Baumriesen. Auf dem Weg zurück verläuft die Wanderung entlang des alten Landreitgrabens.

Der familiengeeignete Wanderweg  wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 64 Erlebnispunkten bewertet.

Der Burgstadt-Pfad beginnt in der Nähe des Schinderhannes-Radweges mit einem stilechten „Portal“ mit der Burg- und Stadtsilhouette von Kastellaun. Für einige hundert Meter zieht sich der Pfad noch in Sichtweite der Stadt hin, quert einen kleinen Wasserlauf und erreicht mit dem Biomassekraftwerk (0,5 km) ein ökologisches Vorzeigeprojekt am Waldrand. Thematisch passend führt der Weg am repräsentativen Forsthaus (0,8 km) vorbei, quert die Straße nach Spesenroth und verschwindet sofort im dichten Wald. Nach kurzer Strecke lädt der „Rastplatz Pfingstwald“ zu einigen Naturspielchen ein (überraschen lassen!). Kurz darauf werden wiederum zwei kleine Wasserläufe gequert und am jüdischen Friedhof (1,5 km) außerhalb der Stadt lässt sich erkennen, wie bedeutend die jüdische Gemeinde ehemals in Kastellaun gewesen war. Zurück im „Pfingstwald“ nähert sich der Pfad der „Kinderstube“ des Trimmbaches in einer weiten Mulde (1,9 km), wo im dichten Gras- und Farnbewuchs das Wasser an die Oberfläche drängt. Eine markante Stelle bildet als nächstes der „Parkplatz Mönchstraße“ (2,1 km) mit einer deutlichen Veränderung des Waldes hin zu einem trockeneren Forst mit Fichten und Laubwald im Wechsel. Ganz hunsrücktypisch zeigen die nächsten Abschnitte die freie, weite Landschaft, zunächst im Übergang zwischen Wald und Feld und dann mit einem grandiosen Blick nach Süden zur ca. 15 km entfernten Bergkette des Soonwaldes vom „Soonwaldblick“ (3,2 km) aus. Rast gefällig zum schauenden Genießen? Die Sinnenbank lädt dazu ein! Weil der Pfad die lauschige, geheimnisvolle Atmosphäre des stillen Waldes bevorzugt, quert er im weiteren etliche Male breite Forstwege und führt uns ansonsten mitten durch Baumbestände jeden Alters im dichten Bewuchs. Der idyllische Höhepunkt erwartet die Wanderer am „Seerosenteich“, der, obwohl selbst nur steinwurfgroß, in seinem silbrig glänzenden Wasser noch Platz für eine kleine Insel hat (4,3 km). Hier, nach gut der Hälfte des Rundweges, lädt der Picknickplatz zur großen Pause ein.  Hinterher schlägt sich der Pfad ein weiteres Mal in den dichten Wald und erreicht schließlich den Waldspielplatz Mönchstraße (5,5 km). Neben einem langgezogenen Graben, dem „Landgraben“ als Reststück einer das Land überziehenden Wegeverbindung, senkt sich der Weg nunmehr langsam wieder dem Ausgangspunkt zu, eröffnet unterwegs einen Blick zum Waldabenteuer-Park mit Hängebrücken und Rollstrecken in schwindelnder Höhe und führt schnurstracks hinein in ein vom Sturm „Kyrill“ im Januar 2007 furchtbar zugerichtetes Waldareal (6,5 km). Unter großen Mühen hat der Forst hier einen Pfad mit Leitern und Podestwegen mitten durch das Tohuwabohu aus Bäumen, riesigen Wurzelscheiben und abgrundtiefen Löchern angelegt, so dass wir die Wucht dieser Katastrophe hautnah erfahren können. Mit Staunen, aber auch mit einiger Beklemmung klettern wir durch den umgestürzten Wald und erreichen wohlbehalten und froh das Portal am Anfang und Ende des Burgstadt-Pfades

 Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Ab dem jüdischen Friedhof lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt "Hohe Buch" (500 m).

 

Die Wanderung kennt keine deutlichen Anstiege und stellt daher weder an Ausdauer noch an Trittsicherheit besondere Anforderungen. Sie ist eine ideale Strecke zum Ausspannen.

Der Kyrillpfad mit einer Länge von 850 m (Sturmwurferlebnispfad) ist in den Wegeverlauf des Burgstadt-Pfades integriert. Dieses Teilstück ist bei Schnee und Eis nicht begehbar.

B 327 nach Kastellaun, Abzweig L 219 (Laubacher Straße) nach Simmern, nach 500 m Abzweig Südstraße / Parkplätze am BurgStadt Hotel
Parkplätze Südstraße 34 in Kastellaun, BurgStadt Hotel

Parkplatz Schinderhannes-Radweg Spesenrother Weg

www.regioradler.de (Hunsrück)

www.rmv-info.de (Linie 620)

Kostenlos:
Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen
und Traumschleifen-Übersichtskarte - leichte Faltkarte mit grober Lageübersicht aller 111 Traumschleifen

Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

Kostenpflichtige Reiseführer und Bücher im Shop auf www.saar-hunsrueck-steig.de

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