Traumschleife ErzgräberwegWanderweg

Der Erzgräberweg ist einer der Saar-Lor-Lux-Kulturwanderwege und führt zu den Zeugnissen der vorindustriellen Erzverhüttung in Schmelz. Infotafeln erläutern deren Hintergründe. Der abwechslungsreiche und anspruchsvolle Wanderweg führt durch idyllische Wälder und überrascht mit herrlichen Aussichten.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Im Zuge der Gründung der Dillinger Hütte (1685) errichtete die Familie de Lénoncourt auch im Schmelzer Ortsteil Bettingen ein Hüttenwerk, das erst in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts aus Rentabilitätsgründen seinen Betrieb einstellen musste. Grundlage für die Bettinger Schmelze waren die Vorkommen von ergiebigen Raseneisenerzen und eisenhaltigen Lebacher Eiern sowie das Vorhandensein von Kalk, Holzkohle aus den ausgedehnten Wäldern und die Wasserkraft der Prims.

Viele kulturhistorische und geologisch interessante Details werde mit Hilfe von Infotafeln erläutert.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 60 Erlebnispunkten bewertet.

Startpunkt ist der Wanderparkplatz „Dreihausen“ am Ende der Ambetstraße, Ecke Goldbacher Straße. Wir folgen der Goldbacher Straße etwa 300 m und biegen links in die Sollbachstraße ein. Der Weg verläuft entlang des Sollbaches und dann links einen steilen Anstieg hinauf zu den alten Erzgruben. Oben angelangt geht es nach rechts auf einem Waldweg bis zur "Dicken Eiche", einen mehr als 380 Jahre alten Baumriesen. Kurz nach passieren des Naturdenkmals, gelangt man zu Kohlemeilerplätzen und einem Schaumeiler, den Zeugnissen der Arbeit der Köhlerfamilien, die im Wald „Großer Horst" lebten und arbeiteten. Man trifft wieder auf einen breiten Waldweg und wandert weiter zum „Bildstöckchen“. Hier öffnet sich der Wald und wir haben einen schönen Ausblick.

Vorbei an einem Parkplatz und einem Weiher gelangen man wieder in den Wald. Auf dem Hangweg  am Rand des Großen Horstes führt der Weg weiter zur Birg. Dazwischen bietet der Weg immer wieder herrliche Ausblicke. Am Rand des „Großen Horstes" entlang führt der Weg auf einem Pfad  mit herrlichen Ausblicken auf Limbach weiter zur „Birg", einer Wehranlage, die in vorrömischer Zeit begründet und bis in das 7. bzw. 8. nachchristliche Jahrhundert immer wieder neu aufgebaut wurde und dem Schutz der Bevölkerung in Unruhezeiten diente.

Wir verlassen die Birg undesgeht weiter zum Hoxfels, eine Felssteilkante aus Latitandesit (Alter 280 – 290 Millionen Jahre), die einen grandiosen Ausblick auf das enge Primstal und die gegenüberliegenden Hochflächen vulkanischen Ursprungs eröffnet. Der Weg verläuft nun bergab auf eienem Waldweg. Am rengertskopf geht es rechts zur Kapelle. In einem steileren Abstieg, einem Kreuzweg, führt der Weg wieder zur  Goldbacher Straße und zurück zum Parkplatz und dem Ausgangspunkt des Rungweges.

 

 

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Schmelz erreicht man über die Autobahnen A1 (Ausfahrt Hasborn) und A8 (Ausfahrt Dillingen-Mitte).  Von Hasborn aus fährt man über die L145 durch das Bohnental bis nach Schattertriesch. Dort biegt man nach links auf die L 268, auf der man nach 2 km Schmelz erreicht.

Von Dillingen aus orientiert man sich in der Stadtmitte in Richtung Lebach (L269). In Körprich hält man sich nach links in Richtung Schmelz.

In der Ortsmitte orientiert man sich in Richtung Lebach, nach Überquerung der Bahnlinie verlässt man die Hauptstraße und biegt nach links in die Ambetstraße ein. Etwa nach 1 km ist bei der nach rechts abzweigenden Goldbacher Straße der Startpunkt der Tour erreicht.

Wanderparkplatz „Dreihausen“ Ecke Ambet-/Goldbacher Straße
Mit Bus R3 bis Schmelz Brücke, 10 Min. Fußweg über Ambetstr.

Kultur und Ausflugsziele