Traumschleife Gräfin LorettaWanderweg

Traumschleife mit Aussicht, so kann man den Gräfin Loretta Rundwanderweg auch nennen. Er gestattet auf beiden Ufern der Nahe zahlreiche traumhafte Aussichtspunkte. Die Landschaft ist abwechslungsreich daneben bietet der Weg geschichtsträchtige Orte, tiefe stille Bachtäler und romantische Plätze. Zahlreiche Rastmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die Traumschleife Gräfin Loretta startet am Fuße der Ruine Frauenburg. Die Frauenburg, deren Renovierung 2015 abgeschlossen wurde, war einst Sitz der Gräfin Loretta, die dem Weg ihren Namen gibt. Bei Ausgrabungen auf dem Nahekopf wurden Reste einer römischen Besiedlung gefunden. Die "Kaiserallee" gibt Auskunft über die römischen Kaiser dieser Zeit.

Die Traumschleife Gräfin Loretta bietet sowohl kulturelle als auch landschaftliche Highlights und ist deshalb besonders abwechslungsreich. Schmale Pfade führen den Wanderer durch den Wald und bieten immer wieder tolle Ausblicke. Der Rückweg führt schließlich an der Nahe entlang und gibt einen Einblick in die Natur des Flusses und seiner Ufer.

Die Traumschleife Gräfin Loretta wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 78 Erlebnispunkten bewertet und ist damit im oberen Drittel der Premiumwanderwege.

Start und Ziel ist der direkt am Ufer der Nahe gelegene Wanderparkplatz in Frauenberg. Vom Parkplatz geht es bergan zur mittelalterlichen Frauenburg. Die Burg umschreiten wir entgegen des Uhrzeigersinnes und gehen durch den Halsgraben nach links. Wir folgen dem Hohlweg ein kurzes Stück bis an die Brücke über den Ellenbach. Es folgt ein kurzer Anstieg danach überqueren wir eine Straße und gelangen nach 300 m zum Aussichtspunkt „Burgblick“.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichen wir den Nahekopf, links ist der Aussichtspunkt „Wildelei". Wir folgen der Höhenkante. Vor der Schranke biegt unser Pfad nach links zur Keltenquelle ab. Der Feldweg wird überschritten und wir wandern zur Schutzhütte Rinzendell. Dahinter geht es rechts ab und schon bald nach links. Wir folgen dem leichten Anstieg und erreichen nach 200 m den Abzweig in einen Waldpfad, dem wir bis zum Rastplatz „Dirks Ruh“ folgen. Von diesem Punkt der Wanderung bietet sich ein überwältigender Blick zum Erbeskopf, Idarkopf, dem Höhenzug „Mörschieder Burr“ und dem Nahetal.

Bergab wandern wir weiter, biegen nach 500 m scharf rechts ab, bis wir nach einem kurzen Stück dem Jägersteig nach rechts folgend Frauenberg umgehen. Am Ende des Jägerpfades geht es rechts ab. Bald darauf gehen wir nach rechts ins Tal des Klausgrabens. Nach 900 m biegen wir rechts ab, passieren „Willrich´s Hain“, durchqueren die Furt und marschieren nach links am Wasser entlang bis wir scharf nach rechts auf den Wildererpfad abbiegen und diesem bis zur Schutzhütte Hammerstein folgen.

Links weiter wandern wir auf dem Waldweg bis zu einem Brunnen, biegen hinter dem Brunnen links ab, folgen dem Grasweg, bis wir über eine Rosselhalde die Straßenbrücke unterqueren und den Nahe-Radweg erreichen. Den überqueren wir und folgen dem Weg am Wasser bis wir wieder auf den Radweg stoßen. Wir wandern über die Holzbrücke, um dahinter rechts ab in die Auwiese zu gehen. Nach Unterqueren der Eisenbahnlinie biegen wir bald scharf links in den Buchenwald ab.

Unser Weg führt uns zum Aussichtspunkt „Weibersprung“ mit Blick auf den Klausfelsen. Nach kurzer Strecke unterqueren wir erneut die Bahnlinie und folgen dem Nahe-Radweg nach rechts. Hier biegen wir rechts in einen Naturpfad ein, der uns nach ca. 1,5 km zum Ausgangspunkt führt.

Wanderschuhe empfohlen!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Fernglas mitnehmen für die grandiosen Fern- und Talsichten.

Nach länger anhaltendem Regen kann es an der Nahe zu Überschwemmungen kommen.

A62 bis Ausfahrt Freisen, weiter Richtung Baumholder L133 bis Ruschberg. Weiter Richtung Idar-Oberstein L176 bis Frauenberg.
Wanderparkplatz Frauenburg am Naheufer am Fuß der Burgruine Frauenburg.
Vom Bahnhof Idar-Oberstein nehmen wir den Bus der Linie 320 und fahren bis zur Haltestelle Hammerstein Ort. Von dort gehen wir zunächst zurück zur Hammersteiner Straße, bis wir in die Straße Zum Radeberg abbiegen. Wir folgen ihr bis zur Straße Auf der Klepp, biegen rechts ab und treffen auf die Markierung der „Traumschleife Gräfin Loretta“. Ihr folgen wir bis zum Startpunkt der Tour, dem Tor zum Gräfin-Loretta-Weg an einem Ausflugslokal.

Flyer Traumschleife Gräfin Loretta

Flyer Traumschleife Gräfin Loretta mit Karte:

Ab 1. April 2017:  KOMPASS-Wanderführer  - "Nordpfälzer Bergland und Rheinhessen" ;

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