Traumschleife Gräfin Loretta - 18. August 2019 "Nahe.Wander.Sommer" - WanderungWanderweg

"Wandern zwischen Berg und Nahe"

--> Unser Programm für die Wanderung am 18. August, um 9.30 Uhr im Rahmen des Nahe.Wander.Sommer:

  • Gleich zu Beginn der geführten Wanderung erwartet die Teilnehmer eine Führung auf der Frauenburg, bei der auch der Aussichtsturm erstiegen wird, von dem sich der erste, wunderschöne Blick auf die Nahe bietet. 
  • Am Rastplatz Nahekopf gibt es eine kleine Versorgungsstation.
  • Im Verschönerungsheim Hammerstein – ungefähr auf der Hälfte der Strecke - wird ein größer Versorgungspunkt mit kulinarischem Angebot aus der Region eingerichtet.
  • Zum Ausklang verwöhnt Familie Laubenstein, Speisegaststätte Sonnenberg, die Wanderer.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die Kelten und Römer besiedelten den Nahekopf, die furchtlose Gräfin Loretta von Sponheimverbrachte ihre letzten Lebensjahre auf der Frauenburg. Zuvor hatte sie in wirtschaftlich undpolitisch schwierigen Zeiten die Geschicke der Grafschaft gelenkt, nachdem nach achtjähriger Ehe ihr Mann Heinrich II von Sponheim-Starkenburg verstorben war. Unterwegs erlebt man traumhafte Ausblicke über die Hunsrückhöhen sowie verwunschene Täler und schmale, erdige Pfade. 

Direkt am Naheufer befindet sich ein Wanderparkplatz mit Sitzgruppe und einerInformationstafel. Bis zum offiziellen Start sind 400 Meter zurückzulegen.Unterhalb der Frauenburg steht ein Holzportal. Mittels Brücke, die Burgruine im Blick, wirdein Bach überquert. Noch bevor die Frauenburg erreicht ist, passiert man die Überreste derehemaligen Burgkapelle. Gräfin Loretta von Sponheim hatte die Frauenburg als Altersitzgewählt. Sie heiratete 1315 Heinrich II von Sponheim-Starkenburg. Nach achtjähriger Eheverstarb Heinrich. In wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten lenkte sie die Geschickeder Grafschaft.Bis zum Nahekopf überraschen immer wieder fantastische Ausblicke ins Nahetal und dieHunsrückhöhen. Im Rahmen des Kultur- und Regionalkonzepts von Rheinland-Pfalz ist aufdem Nahekopf ein moderner Nachbau einer Kaiserallee entstandenAuf schmalem Weg geht es über „den Pfad der Trolle.“ Oben angekommen ein exzellenterPanoramablick. Hinter Hammerstein geht es über Serpentinen ins Nahetal, es folgenTeufelsgraben und Weibersprung. Auf der gegenüberliegenden Seite des Weibersprungsbefindet sich der schroff ins Tal fallende Klausfelsen im Volksmund auch „Naheloreley“genannt. Über die „Elfensümpfe“ und ein Feuchtbiotop kommt man dem Ausgangspunkt derTour immer näher.

Start und Ziel ist der direkt am Ufer der Nahe gelegene Wanderparkplatz in Frauenberg. Wanderinfos erhalten Sie am Infostand. Vom Parkplatz geht es bergan zur mittelalterlichen Frauenburg. Die Burg umschreiten wir entgegen des Uhrzeigersinnes und gehen durch den Halsgraben nach links. Wir folgen dem Hohlweg ein kurzes Stück bis an die Brücke über den Ellenbach. Es folgt ein kurzer Anstieg danach überqueren wir eine Straße und gelangen nach 300 m zum Aussichtspunkt „Burgblick“.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichen wir den Nahekopf, links ist der Aussichtspunkt „Wildelei". Wir folgen der Höhenkante. Vor der Schranke biegt unser Pfad nach links zur Keltenquelle ab. Der Feldweg wird überschritten und wir wandern zur Schutzhütte Rinzendell. Dahinter geht es rechts ab und schon bald nach links. Wir folgen dem leichten Anstieg und erreichen nach 200 m den Abzweig in einen Waldpfad, dem wir bis zum Rastplatz „Dirks Ruh“ folgen. Von diesem Punkt der Wanderung bietet sich ein überwältigender Blick zum Erbeskopf, Idarkopf, dem Höhenzug „Mörschieder Burr“ und dem Nahetal.

Bergab wandern wir weiter, biegen nach 500 m scharf rechts ab, bis wir nach einem kurzen Stück dem Jägersteig nach rechts folgend Frauenberg umgehen. Am Ende des Jägerpfades geht es rechts ab. Bald darauf gehen wir nach rechts ins Tal des Klausgrabens. Nach 900 m biegen wir rechts ab, passieren „Willrich´s Hain“, durchqueren die Furt und marschieren nach links am Wasser entlang bis wir scharf nach rechts auf den Wildererpfad abbiegen und diesem bis zur Schutzhütte Hammerstein folgen.

Links weiter wandern wir auf dem Waldweg bis zu einem Brunnen, biegen hinter dem Brunnen links ab, folgen dem Grasweg, bis wir über eine Rosselhalde die Straßenbrücke unterqueren und den Nahe-Radweg erreichen. Den überqueren wir und folgen dem Weg am Wasser bis wir wieder auf den Radweg stoßen. Wir wandern über die Holzbrücke, um dahinter rechts ab in die Auwiese zu gehen. Nach Unterqueren der Eisenbahnlinie biegen wir bald scharf links in den Buchenwald ab.

Unser Weg führt uns zum Aussichtspunkt „Weibersprung“ mit Blick auf den Klausfelsen. Nach kurzer Strecke unterqueren wir erneut die Bahnlinie und folgen dem Nahe-Radweg nach rechts. Hier biegen wir rechts in einen Naturpfad ein, der uns nach ca. 1,5 km zum Ausgangspunkt führt.

Wanderschuhe empfohlen!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Zur besseren Planung bittet der Verschönerungsverein Hammerstein um verbindliche Vorbestellung der Würstchen im Weck (2,00 € pro Stück) bei der Anmeldung.

Während des Tages steht ein kostenfreies Shuttle an der Wanderstrecke zur Verfügung, das müde Wanderer bei Bedarf zurück zum Startpunkt bringt.

Unterstützt wird die Veranstaltung freundlicherweise von der Firma Schwollener SprudelGmbH, die jedem Wanderer an diesem Tag das Schwollener Wanderwasser kostenfrei zurVerfügung stellt

Anmeldungen können bei der VG Baumholder unter 06783 – 8116 oder wandern.baumholder@gmail.com erfolgen.

Fernglas mitnehmen für die grandiosen Fern- und Talsichten.
Die Traumschleife  erreichte bei der Nachzertifizierung 84 von 100 Erlebnispunkten!

Nach länger anhaltendem Regen kann es an der Nahe zu Überschwemmungen kommen.

A62, Abfahrt Birkenfeld, L 169 Richtung Baumholder, dann links abbiegen auf L176 Richtung Idar-Oberstein bis zur Abfahrt Frauenberg / Sonnenberg-Winnenberg. An der Kreuzung halten Sie sich rechts Richtung Sonnenberg, vor der Nahebrücke links abbiegen, nach ca 500 m erreichen Sie den Wanderparkplatz.

Wanderparkplatz Frauenburg am Naheufer am Fuß der Burgruine Frauenburg, Bahnhofstraße, 55776 Frauenberg

Weitere Parkplätze stehen ca 300 m weiter beim Sportplatz des FC Lauretta zur Verfügung.

Vom Bahnhof Idar-Oberstein nehmen wir den Bus der Linie 320 und fahren bis zur Haltestelle Hammerstein Ort. Von dort gehen wir zunächst zurück zur Hammersteiner Straße, bis wir in die Straße Zum Radeberg abbiegen. Wir folgen ihr bis zur Straße Auf der Klepp, biegen rechts ab und treffen auf die Markierung der „Traumschleife Gräfin Loretta“. Ihr folgen wir bis zum Startpunkt der Tour, dem Tor zum Gräfin-Loretta-Weg an einem Ausflugslokal.

Rufbus (06131-4948455, Voranmeldung bis 2 h vor Fahrtbeginn) bis/ab Frauenberg Mitte

 

Flyer Traumschleife Gräfin Loretta

Flyer Traumschleife Gräfin Loretta mit Karte:

KOMPASS-Wanderführer  - "Nordpfälzer Bergland und Rheinhessen" ;

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