Traumschleife Kasteler FelsenpfadWanderweg

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Der Kasteler Felsenpfad führt durch das felsige Hochplateau von Kastel-Staadt ud ist geprägt durch eine einzigartige Erlebnisvielfalt. Kultureller Höhepunkt ist die "Klause", eine von Schinkel erbaute Grabkapelle für den blinden König Johann von Böhmen. Der Felsepfad bietet neben den historischen schätzen eine Fülle an landschaftlichen Reizen. Beeindruckend ist die grandiose Felsandschaft des Buntsandsteins mit aufragenden Steinwänden und einem fulminanten aussichtspanorama ins Saartal. Der schönste Ausblick bietet sich vom monumentalen Altfels, der mit einer Kletterpartie verbunden ist.
Ab dem Parkplatz Klause folgen wir dem Weg in Richtung Klauseneingang. eine Besichtigung der Klause, die auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens hoch über der Saar liegt, ist auf jeden Fall empfehlenswert. Vor dem Eingang biegen wir links ab entlang der Klausenmauer. eine Infotafel informiert über die Formationen des hiesigen Buntsandsteins. Ab hier halten wir uns halbrechts, voebei an der Ausgrabungsstätte "Römisches Kulttheater" des Rheinischen Landesmuseums Trier und nehmen vor dem Funkturm, uns nach rechts wendend, den Einstieg in den Kasteler Felsenpfad. An dieser Stelle verlassen wir das fast ebene Kasteler Plateau und bewegen uns während der gesamten Wanderung durch urwüchsigen und abwechslungsreichen Wald.

Nach ca. 50 m erwartet uns eine eindrucksvolle Aussicht ins Saartal und auf den Weinort Serrig. Wir folgen dem abschüssigen Pfad über Treppenabstiege und erreichen die ersten bizarren Felsformationen am "Nordtor der Römer". Rechts abbiegend sehen wir nach mehreren Stufen den markanten Idelfelsen. Auf dem Pfad, immer bergab, wandern wir am Fuß senkrechter Felswände entlang. Nach ca. 300 m stehen wir am Kalusenfels, auf dem in luftiger Höhe das steinerne Kreuz der Grabkapelle zu sehen ist. Weiter auf schmalem Waldpfad beeindrucken uns immer wieder mächtige Felsformationen, die mit Spalten und Höhlen durchzogen sind. Unterhalb des Felsens, auf dem sich der Ehrenfriedhof befindet, wechselt der Pfad die Richtung nach Südwesten. Nach ca. 250 m öffnet sich der dichte Waldbestand und mächtig erscheint vor uns der "Runde Turm". In ständigem Auf und Ab folgen wir dem Felsenpfad weiter bis zur Abzweigung  mit dem Wegweiser "Altfels". Hier geht es links bergab, einen Waldweg überquerend ins Pinschbachtal. Kurz vor dem Pinschbach nach rechts auf einem Waldweg passieren wir eine Brücke über den Bach und wandern leicht bergauf zu einer weiteren Abzweigung "Altfels". Hier halten wir uns rechts auf einem steilen, weichen Fußweg durch lichten Buchenwald bis zum dritten wegweiser "Altfels". Zuerst rechts und dann nach 50 m links erreichen wir eine Stelle mit herrlicher Aussicht auf die imponierenden, steilen Felswände des Kasteler Plateaus.

Der Weg führt nun in Serpentinen durch dichten Fichtenwald zu dem hoch aufragenden, beeindruckenden Massiv des "Altfels". Den Altfels hochzuklettern ist eine Abenteuer, das nur geübte und absolut schwindelfreie Kletterer wagen sollten. Es gibt keine Absturzsicherung, den einzigen Halt an der Steilwand bilden in den Fels gehauene Fußtritte und Drahtseile zum Festhalten. Dafür ist der Lohn für den Aufstieg eine atemberaubende Aussicht über das Saartal und die gegenüberliegenden Hunsrückhöhen. Über den Grat mit beidseitig steilen Felsabhängen gehen wir weiter bergan und erreichen die höchste Stelle unserer Wanderung mit 360 Höhenmetern. Danach rechts fürt uns der Waldweg durch verschiedene Baumbestände. An der nächsten Abzweigung halten wir uns erneut nach rechts und nach 150 m, vorbei an einer alten Jagdhütte, wieder nach rechts durchwandern wir den Buchenwald bis zur Talkante am Eißelsfels. Über Treppenstufen bergab vorbei an weiteren Felsformationen sind wir nun im Wassereinzugsgebiet am Wasserwerk.  Der neue Weldweg bringt uns nach steilem Abstieg ins Kerbstal des Pinschbachs.

Hier biegen wir zuerst links, dann nach 300 m rechts ab, und befinden uns nun an der idyllisch gelegenen kleinen Brücke über den Pinschbach. An den Sandsteintrögen mit dem plätschernden Nass lädt eine Ruhebank zur gemütlichen Rast ein. Hinter der Fußgängerbrücke bergauf führt uns der Weg wieder den Sandsteinfelsen zu. Über einen Pfad kommen wir jetzt in die Ortslage Kastel. Wir biegen rechts ab, und erreichen in der Ortsmitte über den Treppenabstieg durch einen Torbogen unter den Häusern der gegenüberliegenden Straßenseite die Mariengrotte. Von hier aus führt uns der Wanderweg in steilen Treppenstufen zur Schutz- und Rasthütte im Fuchsloch. Wir haben hier bereits 6,8 km erwandert. Etwas unterhalb der Schutzhütte auf dem Waldweg an den Teichen biegen wir nach rechts ab. 50 m weiter gehen wir nach links auf einem schmalen Pfad weiter. In stetem Auf und Ab passieren wir bizaare Felsen mit fantasievollen Namen wie "Franzenknippchen" oder "Felsentor". Am nächsten Wegweiser rechts ab gehen wir durch das "Römertor" uns stehen dann auf einem kleinen Plateau mit Raststelle. Von hier aus bergauf gehend treffen wir auf die uns bereits vom Beginn der Wanderung bekannte Wegstrecke und haben alsbald wieder das Landesdenkmal "Klause" vor uns.

Parkplatz vor der Klause, 54441 Kastel-Staadt, König-Johann-Straße

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