Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach"

Wanderweg

Beeindruckende Landschaftsbilder, naturnahe Wald- und Wiesenpfade sowie regionale Geschichte – ein gelungener Mix zeichnet diesen Weg aus. 

 Aktueller Hinweis: Aufgrund von Sturmschäden ist auf einem Teilbereich des Köhlerfpads derzeit eine Umleitung vor Ort ausgeschildert

 

  • Typ Wanderweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:45 h
  • Länge 14,1 km
  • Aufstieg 210 m
  • Abstieg 210 m
  • Niedrigster Punkt 423 m
  • Höchster Punkt 561 m

Beschreibung

Langweiler gehörte in früherer Zeit zu den Siedlungen im Hunsrück, die von der Herstellung der Holzkohle lebten. Unweit des Startpunkts wird auf Schautafeln das Leben der Köhler veranschaulicht. 

Bereits am Startpunkt wartet ein außergewöhnlicher Blick zur Steinbachtalsperre, den dahinter aufsteigenden Hunsrückhöhen sowie den alles überragenden Aussichtsturm der Wildenburg. Über Wiesenwege gelangt man zu einer Erinnerungstafel, die an die Wüstung Croppenhof erinnert. 

Vom ehemaligen Freihof sind es nur wenige Minuten zum Aussichtspunkt Sensweiler. An einer Wegkreuzung hat der Künstler Gerd Edinger die Kunstinstallation „Zeit-Raum- Zeit“ geschaffen. Sieben unterschiedlich große Schieferstelen, in Kreuzform positioniert, sollen die monumentale Energie von Jahrmillionen altem Schiefer spürbar machen. Entlang des Steinbachs und in den Dörfern am Weg kann man viele installierte Wegezeichenaus aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Größen bestaunen.

 

 

Wir beginnen unsere Wanderung am Eingangsportal im Köhlerdorf Langweiler, wo wir einen beeindruckenden Ausblick auf die Steinbachtalsperre und die Wildenburg genießen können. Der Weg verläuft zunächst auf dem Saar-Hunsrück-Steig, Deutschlands schönstem Wanderweg 2009. Dann gehen wir über die Wiesenlandschaft bergab und überqueren die K52. Links von uns liegt Langweiler, rechterhand die Ortsgemeinde Sensweiler.

Über eine Wiese und einen Holzsteg betreten wir den Wald und queren auf einer Holzbrücke den Steinbach, der uns auf den folgenden Metern mit seinem Plätschern begleitet. Über eine offene Landschaft passieren wir den Ort Sensweiler und erreichen schließlich die Gedenktafel der Wüstung Croppenhof. Wir setzen unseren Weg über die Felder und Wiesen fort und genießen vom Aussichtspunkt Sensweiler aus den schönen Blick auf die Wildenburg, bevor wir dem „Köhlerpfad am Steinbach“ bergab folgen und schließlich den Wald betreten. Der Weg führt auf gewundenen schmalen Pfaden durch den Wald, bis wir das Wasserwerk der Steinbachtalsperre in Kempfeld-Katzenloch mit nahgelegenem Wanderparkplatz erreichen.

Wir biegen nach links in den Wald ein und folgen dem Bachlauf, den wir auf einem Holzsteg queren. Unser Weg setzt sich am Waldrand entlang fort, bis wir an einem Aussichtspunkt einen beeindruckenden Blick auf die Steinbachtalsperre genießen können. Wir gehen den Pfad weiter durch den Wald und gelangen erneut an einen Aussichtspunkt mit Sinnesbank. Auch auf der folgenden Strecke können wir den phantastischen Blick auf die Steinbachtalsperre genießen.

Dann geht es wieder über die offene Landschaft, wo sich uns eine schöne Aussicht auf die Wildenburg bietet. Bergan sehen wir rechter Hand die Orte Kempfeld und Bruchweiler liegen. Wir folgen dem Weg entlang des Waldrandes und queren die L162. Dann geht es hinein in den Wald, über einen Steg, bis wir wieder die offene Landschaft erreichen und einen weiteren wunderschönen Blick auf die Steinbachtalsperre haben.

Kurz vor Langweiler betreten wir abermals den Wald und gehen an dicken, moosbewachsenen Bäumen vorbei, bis wir die ersten Häuser erreichen. In Langweiler halten wir uns rechts, um nach wenigen Metern nach links einzubiegen. Vorbei am Ehrenmal der Ortsgemeinde folgen wir dem Weg, der auf den letzten Metern bergan wieder auf dem Saar-Hunsrück-Steig verläuft. Wir passieren das Klosterhotel Marienhöh und gelangen zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

 

Wanderschuhe erforderlich!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Besuchen Sie das WasserWissensWerk. In dem Besucher- und Informationszentrum erfahren Sie alles rund um das Thema Trinkwasser.

 

Naturnahe Wege, streckenweise An- und Abstiege (geeignetes Schuhwerk und Witterung beachten)

A1 Ausfahrt Mehring, Fahrt bis Thalfang, von dort aus weiter auf L164, dann B422 und L 162 (Langweiler, Bruchweiler) oder B422 (Kempfeld-Katzenloch)

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein, B41 bis Abfahrt Herrstein/Fischbach, über L160, dann L162 (Langweiler/Bruchweiler) bzw. L178 (Kempfeld-Katzenloch)

 

Parkplätze sind an den Einstiegspunkten vorhanden: Eingangsportal in Langweiler, in Nähe des Parkplatzes des Klosterhotels Marienhöh (für Navigation: Marienhöh, 55758 Langweiler). Eingangsportal in Katzenloch (Wanderparkplatz am Wasserwerk in 55758 Kempfeld-Katzenloch, an L178 Richtung Kempfeld). Einstiegspunkt in 55758 Bruchweiler (Zuwegung, Entfernung ca. 2 km)

ab Bahnhof Idar-Oberstein, weiter mit Bus 343 oder 345 bis Kempfeld Katzenloch, Langweiler, Bruchweiler oder Sensweiler; Fahrpläne siehe www.rnn.info

Traumschleifen Premium-Wanderwege, Band 2 Ost, 3,50 Euro, erhältlich bei der Tourist-Information Deutsche Edelsteinstraße, Tel. 06785/ 79104, www. edelsteinstrasse.de.

Kultur und Ausflugsziele

Hinweis - Wichtige Informationen zum Coronavirus

Seit dem 24. April 2021 greift die bundesweite Notbremse. In Landkreisen, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz über 100 festgestellt wird, müssen Gastronomie, Kultureinrichtungen, Fitnessstudios und Einzelhandel schließen. Aktuelle Inzidenzwerte der einzelnen Landkreise finden Sie unter: http://corona.rki.de

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