Traumschleife Kupfer-Jaspis-PfadWanderweg

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund von Unwetterschäden ist der Kupfer-Jaspis-Pfad derzeit im Bereich Niederwörresbach nicht begehbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Anspruchsvoller und facettenreicher Weg in abwechslungsreichem Gelände mit An- undAbstiegen, bei dem Trittsicherheit gefragt ist. Unterwegs finden Wanderer interessante Infoszu den Namensgebern des Weges: zu Kupfer und zu Jaspis.Auf meist erdigen, naturnahen Pfaden durch schattige Wälder und offene Wiesenlandschaftkann man beeindruckende Landschaftsbilder genießen. Kulturhistorischer Höhepunkt ist derAbstecher zum historischen Kupferbergwerk in Fischbach.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Auf meist erdigen, naturnahen Pfaden durch schattige Wälder und offene Wiesenlandschaftfinden Wanderer interessante Infos zu den Namensgebern des Weges: zu Kupfer und Jaspis.Noch heute gibt es am Wegesrand versteckt liegende Fundorte von rotem, gelbem undgrünem Jaspis. Der Ausblick nach längerer Waldpassage geht ins Hunsrückland. Auf einerInfotafel wird der Jaspis vorgestellt. Oberhalb von Hintertiefenbach informiert eine Tafel,dass hier in den Wiesen seltene Orchideen wie das Manns-Knabenkraut, das kleineKnabenkraut, das Brand-Knabenkraut und das große Zweiblatt wachsen. Das DorfHintertiefenbach ist auch als Pulverloch bekannt. Im Fischbachtal verläuft der Wanderweg imWald in einem weiten Bogen um den Ort Fischbach Richtung Kupferbergwerk, das man übereine Zuwegung erreichen kann (800 Meter). Die Traumschleife und der Bergbaurundwegverlaufen ein längeres Stück auf der gleichen Wegtrasse. Hier gibt es interessanteInformationen zum Kupfer und zum Bergwerk.Anschließend geht’s ins Hosenbachtal. Hier erwartet uns ein plätschernder Wasserfall.Direkt am Hosenbach wurden Schleifereien betrieben. Zwischen 1851 und 1855 wurdennachweislich sechs Achatschleifen errichtet. Immer wieder wird man von denunterschiedlichsten Ausblicken überrascht. Die Traumschleife erzielte 2013 bei der Wahl zumSchönsten Wanderweg Deutschlands den 2. Platz.

Wegbeschreibung ab Niederwörresbach, Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn:

Wir starten am Wanderparkplatz in Niederwörresbach. Durch das hölzerne Eingangsportal geht es auf eine Brücke, auf der wir den Bachlauf überqueren. Auf der ersten Wegetappe wandern wir zunächst bergauf, bis wir nach etwa 2 km mit zwei eindrucksvollen Aussichtspunkten und einer Sinnesbank belohnt werden. Hier erfahren wir auch anhand von Informationstafeln mehr über den Jaspis, der in der Region gefunden wird und dessen Abbau zeitweise die wirtschaftliche Grundlage der Niederwörresbacher Schleifereien bildete.

Weiter geht es bergab. Wir erreichen die Schutzhütte in der „Wahlenbach“. Es folgt ein längerer Anstieg, wir laufen vorbei an der Ortsgemeinde Gerach und queren die K34. Nach wenigen Metern folgt bei Kilometer 5,5 einen Aussichtspunkt mit Sinnesbank, der dazu einlädt, den Blick schweifen zu lassen. Die folgenden 2 km führt der Weg bergab, vorbei an zwei weiteren Aussichtspunkten und einer Orchideenwiese. Wir erreichen nach weiteren An- und Abstiegen den Ort Hintertiefenbach (auch das „Pulverloch“ genannt) – bislang haben wir rund 9 km zurückgelegt. In Hintertiefenbach bietet sich sie Möglichkeit, einzukehren und für die nächste Etappe Kraft zu tanken. Dann durchqueren wir ein weiteres Einstiegsportal und gehen zunächst bergauf durch den Wald, bevor der Abstieg nach Fischbach beginnt. Wir queren die L160 und erreichen Fischbach. Mit einer Höhe von rund 240 m befindet sich hier der tiefste Punkt des Kupfer-Jaspis-Pfades. Weiter geht es nun bergauf. Wir kommen zu einer Schutzhütte und folgen dem Weg weiter, der nun teilweise auf dem „Bergbaurundweg“ verläuft. Unterwegs erfahren wir mehr zum Kupfer. Bergab erreichen wir schließlich einen eindrucksvollen Wasserfall. Von hier aus haben wir die Möglichkeit, auf einer Zuwegung das rund 800 m entfernte Kupferbergwerk zu besuchen und dort einzukehren. Auf dem Hauptweg geht es nun nochmals bergauf, durchbrochen von einigen Abstiegen. Bevor wir auf dem letzten Kilometer zurück nach Niederwörresbach wieder bergab laufen, können wir an zwei Aussichtspunkten nochmals die beeindruckende Landschaft genießen. Zurück an unserem Startpunkt in Niederwörresbach laden Einkehrmöglichkeiten dazu ein, den Wandertag gemütlich ausklingen zu lassen.

  Festes Schuhwerk erforderlich, Stöcke zur Erhöhung der Trittsicherheit empfohlen.

Ein Besuch des historischen Kupferbergwerks Fischbach (www.besucherbergwerk-fischbach.de) rundet das Wandererlebnis ab.

Die naturnahen Pfade können je nach Witterung rutschig sein.

 

A1 Ausfahrt Mehring, Richtung Morbach, B327 bis Morbach, weiter auf L160 bis Niederwörresbach, Hintertiefenbach (über K37) bzw. Fischbach-Kupferbergwerk (über K30). A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein, B41 bis Abfahrt Herrstein/Fischbach, weiter L160 bis Niederwörresbach, Hintertiefenbach (über K37) bzw. Fischbach-Kupferbergwerk (über K30)
Niederwörresbach: Mühlenweg, 55758 Niederwörresbach
Hintertiefenbach: Hauptstraße 47, 55743 Hintertiefenbach
Fischbach: Parkplatz Kupferbergwerk, 55743 Fischbach
Regionalbahn/Regionalexpress bis Bahnhof Idar-Oberstein. Vom Bahnhof Idar-Oberstein mit dem Bus nach Niederwörresbach (Rhein-Nahe-Bus 351 und 346). Hinweis: keine Busverbindungen am Wochenende!

Kultur und Ausflugsziele