Traumschleife Litermont SagenwegWanderweg

Abwechslungsreiche Landschaften und spektakuläre Abschnitte sowie herrliche Aussichten machen den besonderen Reiz dieses Weges aus. Zusätzlich bietet die Tour Gelegenheit auf Infotafeln Hintergründe über die geologischen Eigenheiten, sagenumwitterte Stätten sowie Vor- und Frühgeschichte zu erfahren.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Dieser Weg spart nicht an Abwechslung: Hölzerne Stege, ein romantisches Bachtal und schöne Aussichtspunkte vermitteln dem Wanderer ein ursprüngliches Erlebnis. In der Morgendämmerung oder im Herbstnebel kann einem an sagenumwitterten Plätzen wie dem „Grauen Stein“ oder der „Richtstätte“ bei der Valentinuskapelle schon mal ein Schauer über den Rücken laufen.

Die Tour bietet dem Wanderer Gelegenheit sich über die geschichtlichen und geologischen Eigenheiten sowie die Sagenwelt der Litermont-Region zu informieren.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 60 Erlebnispunkten bewertet.

Die sagenhafte Wanderung beginnt am Historischen Kupferbergwerk Düppenweiler am Ende der Piesbacher Straße. Eine kleine Treppe mit Holzgeländer direkt am Huthaus führt auf einen Pfad, der  zunächst zum Übertagegelände des Besucherbergwerkes führt. Hier beginnt der eigentliche Wanderweg. Den neuen Barbaraschacht, die Ausgrabungsstätte eines Pferdegöpels und die Fundamente einer alten Dampfmaschine rechterhand liegen lassend, folgen der Wegeverlaufr über einige Stufen dem ersten steilen Anstieg hinauf zum Weltersberg. Eine Infotafel gibt unterwegs Auskunft über die geologischen Besonderheiten. Mit immerhin 371 m Höhe hat man hier einen herrlichen Ausblick über Düppenweiler und die Merchinger Muschelkalkplatte.

Nach einem Abschnitt auf naturbelassener Wegstrecke folgt man  einem Waldpfad ein Stück bergab, überquert einen Teerweg und erreicht wieder über einen schmalen Waldpfad  die Vogelgrät. Nach Durchquerung dieser Schlucht führt der Weg uns zu einer 200 Jahre alten Buche und wieder heraus aus dem Wald.

Entlang der Eierwiese im Friedwald erreichen wir einen Holzsteg, durchqueren Holzschikanen und durchwandern eine Viehkoppel. Wenig später führt ein kleiner Holzsteg über einen Bach und wir erreichen kurz darauf die Valentinuskapelle.Eine weitere  Infotafel informiert über das Alte Dorf Oberweiler, die ehemalige Richtstätte und die mittelalterliche Töpferei, von der der Ort Düppenweiler seinen Namen ableitet. Wir biegen rechts ab und erreichen nach  erneut  eine Viehkoppel, den Wilscheider Hof. Von dort folgen wir einem breiteren Weg über Wiesen und entlang Feldern, überqueren eine Landstraße und erreichen das Waldgebiet des Meerwaldes und des Homerich. Pfade durch den dichten Wald und ein gut begehbarer Waldweg im Wechsel führen uns durch eines der schönsten Waldgebiete der Gemeinde Beckingen. Wir passieren die Stelle, an der einst einer Sage nach ein „Schimmel ohne Kopf“ Viehhirten in Schrecken versetzte und erreichen die Haustadter Weiher, in denen bis heute noch der Sage nach „Schwedenschätze“ ruhen, und das Helleschterbachtal. Durch dieses gelangen man zu einem weiteren Naturdenkmal, einer 200 Jahre alten Linde. Wir folgen einem entlang der Straße verlaufenden Gehweg cirka 150 Meter und biegen dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf einen Feldweg ein, der uns zu der im Wald gelegenen Mosbachhütte bringt.

Diese Schützhütte mit Bänken lädt zum Picknick ein, bevor wir uns auf einem Pfad durch dichten Wald über „13 Buchen“ in Richtung Kondelerbachtal und Dasselter Stein begeben. Zuvor hat man noch Gelegenheit zum Wassertreten im idyllischen Bachverlauf und sich in die geheimnisvolle Margarethenhöhle vorzuwagen. Die Einladung zum Picknick an einem schattigen Plätzchen, am Fuß des Dasselter Steines, einer beeindruckenden Bundsandstein-Formation, nehmen wir gerne an, bevor wir über Pfade und Meter hohe Farnwälder dem plätschernden Bachverlauf weiter folgen.

Wir folgen einem breiten Waldweg und wandern über einen Pfad  am Hang entlang durch dichten Wald einen steilen Hang hinunter. Nach der Überquerung eines Baches über Trittsteine befinden wir uns unvermittelt im „Steinbruch im Loch“, der mit seinen hohen Felswänden beeindruckt. Über die Geologie und Historisches wie die „Bendersche Schanz“ informiert eine Infotafel. Von hier aus geht es wieder über den bereits zuvor überquerten Bach und über gewundene Serpentinen nach Verlassen des Waldes über offenes Gelände in Richtung Litermontmassiv. Um dieses Bergmassiv ranken sich zahlreiche Sagen um den Wilden Jäger Maldix, aber auch Erzgräbersagen, deren Ursprung auf dem Betrieb des Historischen Kupferbergwerkes beruhen. Kurz hinter der Überquerung der Verbindungsstraße zwischen Düppenweiler und Diefflen weisen eine Infotafel und ein nachgebildetes Hügelgrab auf Funde aus der Vor- und Frühgeschichte hin.

Nach einem breiten Forstweg biegen wir rechts auf einen schmalen Pfad durch dichten Wald ein. Wir gelangen zu einer Schutzhütte. Auch hier besteht die Möglichkeit eine Rast einzulegen. Wir steigen wenig später rechter Hand einen sehr steilen und schmalen Pfad hinauf zum Aussichtspunkt „Hinterer Wehlenberg“ in 380 Metern Höhe. Von dort genießt man einen herrlichen Ausblick über den Ort Düppenweiler, den Homerich und im Hintergrund den Höhenzug der Merchinger Muschelkalkplatte. Bei klarem Wetter erkennt man am Horizont die Orte Britten, Bergen und Scheiden. Nach kurzem Abstieg lädt Margret’s Bauernstube zur Rast ein. Wir passieren das Naturdenkmal „Grauer Stein“, eine imposante Felsformation aus Quarzporphyr. Von hier bietet sich ein Abstecher zum nur 400 Meter entfernten Litermontkreuz an, an dem man einen weiten Ausblick über das Primstal, das dahinter liegende Gebiet des Saarkohlenwaldes die Bergehalde Ensdorf, das Saartal und die Siersburg hat.

Vom Grauen Stein  folgen wir bergab einem schmalen Pfad. Nach 300 m wechseln wir auf einen breiteren Waldweg und folgen diesem.  Wir stoßen auf einen imposanten Treppenaufgang, die Herchenbachstiege, und passieren auf ihr einen unterhalb gelegenen Steinbruch und steigen, unmittelbar nachdem wir diesen passiert haben und auf einer Baumleiter die letzten Meter hinab gestiegen sind, wieder einige Stufen hinunter auf einen schmalen Steig. Dieser führt uns an der Kante eines weiteren, recht idyllisch gelegenen Steinbruchs, den Villeroy & Boch über 40 Jahre lang zur Feldspatgewinnung genutzt hat, entlang. Wir stoßen schließlich auf einen breiten Weg und folgen diesem bis zur Piesbacher Straße. Diese überqueren wir, folgen erneut einem Pfad bergauf bis in etwa 330 Metern Höhe die Saugrät beginnt. Der Abstieg über den Saugrätsteig bringt uns zum Übertagegelände des Historischen Kupferbergwerkes Düppenweiler zurück. Nach einer anstrengender, erlebnisreicher Rundwanderung lädt das gemütliche Huthaus des Kupferbergwerks zum Verweilen ein und wer es noch schafft, kann sogar noch einen sagenhaften Tauchgang nach Untertage mit der Licht- und Toninstallation „Mystallica“ ins Historische Kupferbergwerk wagen.

 

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Düppenweiler erreicht man über die Autobahn A8, die man bei der Ausfahrt Rehlingen-Siersburg/Beckingen in Richtung Beckingen verlässt. Beckingen durchfährt man auf der L156. In Honzrath biegt man dann rechts nach Düppenweiler ab. In Düppenweiler hält man sich in der Ortsmitte links und erreicht über die Piesbacher Straße den Parkplatz beim Kupferbergwerk.

 

 

Parkplatz beim Historischen Kupferbergwerk Düppenweiler
Mit Bahn bis Dillingen, weiter mit Bus 424 bis Düppenweiler Lohwiese

 

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