Traumschleife STUMM-Orgel-Weg

Wanderweg

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es zwingend erforderlich, die Traumschleife NUR IN DER EMPFOHLENEN LAUFRICHTUNG zu erwandern, damit Begegnungsverkehr vermieden wird !!!  

Neben audiovisuellen Klangerlebnissen verschiedener STUMM-Orgeln bietet die Wanderungeinen gelungenen Mix von Wald- und Wiesenpassagen mit Ausblicken zum Soonwald und zur Wildenburg oberhalb von Kempfeld und immer wieder zum Idarkopf, der zum Greifen nah scheint. Hinweis: Für den STUMM-Orgel-Weg wurde speziell eine Audiothek eingerichtet. https://www.idar-oberstein.de/cloud/s/4kNpD7rPdwECz6g
Ausführliche Informationen auf der Internetseite www.edelsteinland.de oder www.saar-hunsrueck-steig.de. Unter www.stumm-orgelverein.de gibt´s aktuelle Infos zu Konzerten auf den traditionellen STUMM-Orgeln.

 
2017 wurde der Orgelbau und Orgelmusik als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt Diese Auszeichnung verdeutlicht, welche Bedeutung dieser traditionellen Kulturform zukommt. Mehr hierzu unter: https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-weltweit/orgelbau-und-orgelmusik



  • Typ Wanderweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4:00 h
  • Länge 13,8 km
  • Aufstieg 203 m
  • Abstieg 220 m
  • Niedrigster Punkt 329 m
  • Höchster Punkt 494 m

Beschreibung

Aus selbiger Familie Stumm in Sulzbach ging eine Eisenhüttendynastie hervor, mit der sich die nahegelegene Traumschleife „STUMM-Eisenhütten- Weg“ befasst. Johann Michael Stumm (1683-1747), Sohn des Sulzbacher Schmieds Christian Stumm wurde ein berühmter Orgelbauer. Es war der Beginn einer über sechs Generationen reichenden Orgelbauertradition. Von den fast 400 STUMM-Orgeln ist noch der größte Teil erhaltenund erklingt bis heute in Kirchen in allen Teilen Deutschlands. Auf dem STUMM-Orgel- Weg finden sich STUMM-Orgeln in Rhaunen (2), Sulzbach, Hottenbach, Schauren und Stipshausen. Hinweis: Für den STUMM-Orgel- Weg wurde speziell eine Audiothek eingerichtet, welche die Orgelklänge erlebbar macht, auch wenn die jeweilige Kirche geschlossen und/oder kein Organist anwesend ist. Es empfielt sich, die Melodien vor der Wanderung herunterzuladen, da nicht überall eine Internetverbindung vorhanden ist. Ausführliche Informationen auf der Internetseite https://www.idar-oberstein.de/cloud/s/4kNpD7rPdwECz6g

Die Wandertrasse bietet zahlreiche Aussichten über den Soonwald und den Idarkopf. Sie führt durch romantische Bachtäler und vorbei an stillgelegten Schieferstollen. In Sulzbach steht die Evangelische Kirche mit STUMM-Orgel und dem kleinen urigen Museum STUMM-Stube direkt am Wegesrand. In der Ortsmitte, nur wenige Schritte von der STUMM-Stube entfernt, stehen die Wohnhäuser der ehemaligen Orgelbauerfamilien.Oberhalb von Sulzbach befindet sich der Historische Marktplatz und die Wüstung Heuchelheim. Auch die Kirche in Hottenbach mit STUMM-Orgel und römischemViergötterstein ist über eine Zuwegungsschleife erreichbar. Nach einer Pause am Rast- und Aussichtspunkt „Idarkopfblick“ besteht die Möglichkeit übereine Zuwegungsschleife talwärts nach Stipshausen zu wandern, um eine weitere STUMM-Orgel und einen Skulpturenpark zu bewundern. Zwei Kirchenfenster sind aus Achatplättchen zusammengesetzt. Es sind weltweit die ersten Fenster, die aus diesem feingeschliffenen, durchscheinenden Schmuckstein gestaltet wurden.

Beim Start am Parkplatz am Freibad Idarwald erreichen wir nach 300 m das bereits vom Parkplatz aus sichtbare STUMM-Orgel-Portal diesseits des Rhaunelbaches. Über die Brücke, vorbei am Fischteich, treffen wir auf den „STUMM-Orgel-Weg“, halten uns nach der empfohlenen Wanderrichtung links und erreichen nach wenigen hundert Metern die Ortslage Rhaunen. Durch die Straßen „Bauernmühle“ und „Am Sonnenschlicher“ gelangen wir an die Einmündung der Kreisstraße. Wir folgen für wenige Meter der Kreisstraße/“Salzengasse“ und erreichen die Abzweigung „Ortsmitte Rhaunen“.

Falls die Ortsmitte noch nicht unser Ziel ist, queren wir an geeigneter Stelle die Kreisstraße, um auf der gegenüberliegenden Seite in der Kurve rechts in den Wald hineinzuwandern. Wir folgen dem Lingenbachtal aufwärts und erreichen nach 500 m den jüdischen Friedhof. Wir wandern den Weg links bergan und verlassen das Tal, verlassen den Wald und erreichen kurz darauf die Landesstraße. Diese querend erreichen wir über Feld- und Wiesenwege den Holzsteg im Näsbachtal, dem sich ein schmaler Pfad durch ein steigendes Waldstück anschließt. Wir treffen auf einen Forstwirtschaftsweg und wandern vorbei an einem Rastplatz und einer ehemaligen Schieferabbaustelle. Wir folgen dem Weg talaufwärts, genießen den Blick in das Wiesental des Näsbachs. Auch an der nächsten Wegegabelung bleiben wir auf diesem Weg. Nach ca. 200 m heißt es aufpassen. Wir verlassen den Weg und biegen links in einen durch Buchenbestand führenden Pfad ab.

Nach Verlassen des Waldes und Überquerung der Kreisstraße erreichen wir den Aussichtspunkt „Soonwaldblick“. Hier lädt eine Bank zur Rast ein. Gleichzeitig besteht an diesem Punkt die Möglichkeit, auf der gegenüberliegenden Seite des Weges einer Zuwegung nach Bollenbach zu folgen. Abbiegend folgen wir dem Wiesenweg und nach wenigen hundert Metern führt uns der Weg hinab auf Sulzbach zu. Wir folgen der Straße „Bollenbacher Pfad“, geradeaus wandernd treffen wir auf die „Kirchstraße“, halten uns rechts und erreichen die Evangelische Kirche mit STUMM-Orgel und das kleine Museum „STUMM-Stube“ mit einer liebevoll zusammengetragenen Ausstellung über die „Stumms“. (Besuch von Kirche und STUMM-Stube nur nach Anmeldung). Wir queren die Hauptstraße, folgen der Straße „Zum Hügel“ und gehen geradeaus zum „Heuchelheimer Weg“.

Am Ortsausgang führt die Trasse parallel zum geteerten Wirtschaftsweg am Feldgehölz entlang zum geschichtlich bedeutsamen „Heuchelheim“. Dort können wir nochmals die Aussicht genießen: zum Soonwald und bei guter Sicht bis zum Donnersberg. Das Freizeitgelände mit Schutzhütte bietet die Möglichkeit zur Rast und Kinder können sich austoben. Die Benutzung der Grillstelle ist erlaubnis- und gebührenpflichtig. Nach Heuchelheim laufen wir auf „höchstem“ Niveau zunächst über Wiesenwege, später durch einen Fichtenbestand auf Hottenbach zu. Nach etwa zwei Kilometern im Zick-Zack erreichen wir den Waldrand, blicken auf Hottenbach, genießen den Ausblick, sehen den Turm der Wildenburg und den Erbeskopf. Wer will, kann auch hier schon einen nicht beschilderten Weg nach Hottenbach hinein finden. Offiziell ausgeschildert ist die Zuwegung (orange Markierung) nach Hottenbach erst nach einem weiteren Kilometer nach queren der Kreisstraße zwischen Hottenbach und Rhaunen. Vorbei an der offiziellen Abzweigung nach Hottenbach geht es rechts abbiegend auf einem Wiesenweg entlang des Waldes. Nach 400 m folgt der Weg dem Waldrand oder ein Tipp - wir folgen dem Wiesenweg noch für weitere 100 m und genießen die Aussicht auf den Idarkopf und Stipshausen.

Zurück zur Wegemarkierung: Wir laufen am Wald entlang und erreichen den Aussichtspunkt „Idarkopfblick“ mit Sitzgruppe und Sinnesbank, die zur Rast einladen. Zweidrittel der Wegestrecke haben wir geschafft. Wer sich für einen Abstecher nach Stipshausen entscheidet, verlässt an der nächsten Wegekreuzung den STUMM-Orgel-Weg, um nach 3,5 km (die Wegstrecke ist dann ca. 2 km länger) auch wieder der orange-gelben Zuwegungsbeschilderung folgend, wieder auf die Traumschleife STUMM-Orgel-Weg zu treffen. Wer dies nicht tun will, folgt dem Weg am Waldrand weiter, überquert einen geteerten Wirtschaftweg und biegt nach weiteren ca. 200 m links in den Wald ab und genießt nun die Waldpassage. Nach 100 m folgt der Weg rechts dem Kamm und kurz darauf biegen wir links ab ins Rhaunelbachtal. Vorbei an einer Schutzhütte erreichen wir eine Brücke über den Rhaunelbach, wechseln die Bachseite und genießen nun die Wiesenlandschaft. Nach wenigen Minuten wechseln wir wieder die Bachseite, können auf einem Rastplatz mit Sinnesbank noch ein wenig die Hunsrücklandschaft auf uns wirken lassen und wandern den letzten Kilometer talwärts vorbei an ehemaligen Schieferstollen bis zu unserem Ausgangspunkt.

Wanderschuhe erforderlich!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Der Wandergast kann sich in der STUMM-Orgel-Audiothek die Einspielungen der STUMM-Orgeln auf seinen MP3-Player herunterladen und sich am Weg begleitend zur Texterläuterung der Info-Tafeln die Orgeln in Rhaunen (evangelische und katholische Kirche), Sulzbach, Hottenbach, Stipshausen und Schauren erklingen lassen. Eine Nummerierung auf der Info-Tafel kennzeichnet das jeweils hierzu passende Orgelmusikstück („Hören Sie hierzu Einspielung Nr. ……)

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Wanderschuhe, Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege. 
A61, Ausfahrt Rheinböllen, Richtung Trier/Simmern/Flughafen Hahn, B50 bis Ausfahrt Kirn/Nahe/Büchenbeuren, L182 bis Rhaunen, weiter auf L162 Richtung Stipshausen bis Abzweig nach links in Höhe Wohngebiet Königstein

A62, Ausfahrt Birkenfeld, Richtung Hoppstädt.-Weiersb ., B41 bis Abfahrt Herrstein/Fischbach, weiter L160 bis Abfahrt Rhaunen/Breitenthal, weiter auf L180 bis Rhaunen. Weiter auf L162 Richtung Stipshausen bis Abzweig nach links in Höhe Wohngebiet Königstein.

Freibad Idarwald, 55624 Rhaunen
Mo. bis Fr.: Bahnhof Kirn, Rhein-Nahe-Bus 352 bis Rhaunen, Markt oder Bahnhof Idar-Oberstein, Rhein-Nahe-Bus 351 bis Rhaunen, Markt. So.: Bahnhof Idar-Oberstein, Rhein-Nahe-Bus 351 bis Rhaunen, Markt  (nachmittags 2 Fahrten).

Kultur und Ausflugsziele