Traumschleife Schiefer-WackenwegWanderweg

Die Wanderung führt in großen Teilen über Wald-, Wiesen- und Feldwege. Beeindruckend das Naturdenkmal „Herler Wacken“ oder die Aussicht vom Fellerhof, sowie die Wegführung durchs Noßerbachtal zu Relikten des Dachschieferbergbaus mit dem Besucherbergwerk Fell, wo dem Besucher die Themen Bergbau, Geologie, Schiefer, Weinbau und Fledermaus näher gebracht werden.  

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Nach einem längeren Anstieg wird das monumentale Naturdenkmal „Herler Wacken“ angewandert. Erst wenn der Weg „hinter“ dem Naturdenkmal vorbei führt, sind die Ausmaße des über 20 Meter hohen Quarzitfelsens erkennbar. Im unteren Teil des über 500 Meter langen Massivs steigt ein Pfad über die bizarren Felsen des Quarzitgesteins. Am Ende dieser Wegpassage steht eine Schutzhütte.

Hinter dem Fellerhof befindet sich im Wald die ehemalige Schiefergrube Hofgrube. Eine alte, mit Schiefergestein gefüllte Lore, steht vor der dem verschlossenen Eingang.

Unweit der Schiefergrube befindet sich der Steinbruch Vogelsberg. Das Schiefergestein ragt 60 Meter senkrecht in die Höhe, im unteren Teil des Steinbruchs liegen unzählige kleinere und größere Gesteinsbrocken.

Weiter geht’s im Wald bergab Richtung Besucherbergwerk Fell. Dort wird der Besucher über die Themen Bergbau, Geologie, Schiefer, Weinbau und Fledermaus informiert. Hier besteht auch die Möglichkeit, eine Pause im Bistro „Weinstein“ einzulegen. Vorbei an der Grube Barbara zieht sich anschließend der Weg stetig nach oben. An der Thommer Schieferhalde angekommen, erblickt man die ersten Rebhänge des Moseltals.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 65 Erlebnispunkten bewertet.

Wir starten im ehemaligen Bergbauort Thomm direkt an der Kirche und verlassen den Ort in östlicher Richtung. Zuerst über einen Teerweg, dann über einen schmalen Pfad vorbei am "Thommer Boar" (Brunnen) geht es talwärts. Am Ende des Pfades gelangen wir auf einen Waldweg, dem wir nach rechts folgen, später scharf nach links abbiegen. Wir erreichen den Thommerbach und folgen dem Bachlauf etwa 900 m. Nach Überquerung des Baches beginnt der Aufstieg durch Wald und Wiesen. Nach Querung einer Stromtrasse und kurz darauf einer Teerstraße erreichen wir im anschließenden Waldstück das Naturdenkmal "Herler Wacken". Die Quarzitfelsen dieses Härtlingsrücken ragen teilweise 20 m aus der Hochebene heraus und erstrecken sich auf einer Länge von über 500 m. Über die bizarren Felsformationen führt der Pfad vorbei an einer Schutzhütte, dann entlang des Waldrandes und schließlich in den Wald hinein. Zwischen Thommer Bach und Feller Bach wandern wir auf halber Höhe parallel zum Berghang durch den Mischwald und erreichen nach einem kurzen Anstieg den Feller Hof. Das ursprüngliche Maximiner Hofgut ist heute eine Bio-Bauernhof-Gutsschänke und bietet einen tollen Blick auf den gegenüberliegenden Ort Thomm. Etwa 100 m oberhalb des Feller Hofes biegt der Weg links in die Wiesen ab und stößt auf den Grubenwanderweg. Weiter bergab, vorbei am imposanten Steinbruch Vogelsberg und über Waldpfade erreichen wir den Eingang zum Besucherbergwerk Fell. Von hier geht es vorbei an alten Förderwagen über eine kleine Treppe zur Talsohle hinab. Wir wandern weiter nach links, queren das Gelände eines ehemaligen Betonsteinwerkes und kommen über einen hölzernen Steg zum verfallenen Mundloch des Margarethenstollens. Scharf rechts abbiegend führt der letzte Teil des Wanderweges steil bergauf, vorbei an den Thommer Schieferhalden. Hinter der Jungenwald Grillhütte sind es noch 1,2 km Waldweg bis zur Ortslage von Thomm und unserem Ziel der Kirche in Thomm.

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

Das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung im Nosserntal zwischen Fell und Thomm besteht aus zwei übereinanderliegenden typischen Dachschiefergruben (Bergwerken) aus der Jahrhundertwende. Der obere Stollen "Hoffnung" ist seit 1850 urkundlich belegt, der untere Stollen "Barbara" seit 1908. Die beiden Bergwerke sind durch einen 100 m langen Treppenschacht miteinander verbunden.
Zwischen April und Oktober ist eine Besichtigung des Besucherbergwerkes in Fell möglich.
Die erlebnisreiche Führung unter Tage dauert eine gute Stunde.

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zunm Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

B 52 Abfahrt K 83 nach Thomm

Navigation: Römerstraße, 54317 Thomm

Parkplatz am Bürgerhaus Römerstraße in 54317 Thomm

Kostenlos:
Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen
und Traumschleifen-Übersichtskarte - leichte Faltkarte mit grober Lageübersicht aller 111 Traumschleifen

Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

Kostenpflichtige Reiseführer und Bücher im Shop auf www.saar-hunsrueck-steig.de

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