Wadrill TafeltourWanderweg

Auf dem Weg erwartet den Wanderer eine Tour mit steilen An- und Abstiegen, schmalen und verwunschenen Pfaden sowie wildromantischen Bachtälern verbunden mit traumhaften Landschaftsausblicken und der einzigen Jungvieh-Alm im Saarland. Lohnenswert ist ein kleiner Abstecher auf die Burgruine Grimburg.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Romantische Täler, stille Wälder, eine grimmige Burgruine und die einzige Jungviehalm des Saarlandes erwarten uns auf diesem aussichtsreichen Premiumweg. Die Grimburg wurde vor 1190 als Landesburg der Trierer Erzbischöfe gebaut und war im Laufe ihrer Geschichte unter anderem Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse. Zeugnisse dieses dunklen Kapitels der Geschichte kann man im Burg- und Hexenmuseum im nahen Ort Grimburg bestaunen. 1978 wurde die weitläufige Ruine teilweise wieder aufgebaut.  Wie alle Tafeltouren des Saarlands steht auch diese unter dem Motto "Wandern und Schlemmen" und ist durchgehend mit einer Kochmütze markiert. Sie sollen reizvolle Landschaften und Restaurants mit regionaler Küche verbinden.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 55 Erlebnispunkten bewertet.

Ab dem Parkplatz in der Ortsmitte geht es über die Eichenlaubstraße in die Prälat-Faber-Straße (Landgasthof Paulus liegt direkt rechts am Weg). Der Straße folgen wir immer geradeaus aus der Ortslage hinaus. Mit schönen Aussichtsmöglichkeiten Richtung Sitzerath und Löstertal führt der Weg über Feldwirtschaftswege und weiche Wiesenwege, an kleinen Gehölzinseln vorbei, hinauf auf den Felsenberg. Nach ca. 2 km erreichen wir eine Wegekreuzung, an der wir uns links in den Wald hinein halten. Durch wechselnde Waldbilder geht es weiter auf einem Grasweg und entlang kleiner verwunschener Lichtungen. Der schnurgerade Weg trifft schließlich auf einen Höhenweg. Durch verwachsene Eichenniederwälder bleiben wir zunächst auf dem Höhenzug, bis der Weg in einer langgezogenen Schleife zum ersten Mal hinunter ins Wadrilltal führt und der Weg  um den Felsenberg herumführt. An diesem Hang ist sehr schön die Naturverjüngung der Eichenniederwälder zu erkennen, die nach einem Kahlschlag sehr schnell einen intensiven Stockausschlag aufweisen. Links am Hang sind an verschiedenen Stellen noch Spuren der Wadriller Schieferbrüche zu erkennen. Der Wadriller Schiefer wurde bis kurz nach dem 2. Weltkrieg abgebaut und fand nachweislich z.B. auf der Burg Dagstuhl bei Wadern Verwendung. Der Weg endet und geht in einen Pfad über, der schließlich in Serpentinen den Berg hinauf auf einen höher gelegenen Hangweg führt. Hier halten wir uns links und biegen direkt rechts auf einen Weg den Felsenberg hinauf ein. Schließlich treffen wir auf einen Weg, der rechterhand wieder hangabwärts führt. Fast an der Straße angelangt, geht es links einen lang gezogenen Anstieg wieder bergan, immer dem Gothbach folgend. Den Wald verlassend bietet sich an der Nazareth-Kapelle ein wundscherschönes Hochwaldpanorama. Der Ausblick und die Ruhe des Ortes entschädigen für die Anstrengungen der Wanderung. Noch ein Stück des Weges ist es jedoch bis Sitzerath. Es geht links in einen Feldweg am Waldrand entlang. Wir passieren mehrere Wochenendhäuser und kommen wieder auf freies Feld. Auf einen asphaltierten Feldwirtschaftsweg treffend, halten wir uns links, bis wir am Waldrand einen weiteren grandiosen Ausblick weit ins Saarland hinein haben. Auf einem Sandweg erreichen wir die Eichenlaubstraße, die wir überqueren und einem Weg geradeaus Richtung Wald folgen. Am Waldrand halten wir uns links und wandern auf einer Wiese Richtung Sitzerath. Wir überqueren im freien Wiesengelände den Lohbach und wechseln links auf einen Spazierweg, der uns direkt zu unserem Ausgangspunkt zurück führt.

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Autobahn A1 bis Nonnweiler, danach wenige Kilometer über die Eichenlaubstraße (L365) bis Sitzerath
Busparkplatz in der Ortsmitte von Sitzerath
Mit Bus R230 (3-Seen-Bus, Saisonverkehr ab Mettlach oder St. Wendel Bahnhof) bis Sitzerath Markt oder Wadrill Brücke (Fußweg)

Kultur und Ausflugsziele