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Lesung der Briefe von Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse von den beiden Schauspielern Jürgen Kirchhoff und Nicolas Bertholet

Informationen

Der Schriftsteller Hermann Hesse kam erst als Vierzigjähriger zur Malerei. Er überwand damit eine schwere Lebenskrise, ausgelöst durch die Erlebnisse des Ersten Weltkrieges und den Tod seines Vaters. Malen in der Natur gab ihm Geborgenheit und seelische Freiheit. Malen war für ihn Entspannung und Erholung.

Legendär ist die Anzahl der Briefe, die Hermann Hesse erhielt. 35.000 Briefe sind es, so die Information aus dem Hesse-Editionsarchiv in Offenbach. Davon soll der Dichter einen großen Teil persönlich beantwortet haben. 17.000 Antwortbriefe sind ermittelt. Ein Sekretariat lehnte der Schriftsteller ab.

Auch mit seinem ältesten Sohn Bruno, den er in seinen Briefen mit "Buzi" oder "Buzelius" anspricht, stand er über einen regen Austausch von Briefen in engem Kontakt. Er zeigte großes Interesse am Leben seines Sohnes. Dieser erzählte ihm in seinen Antwortbriefen von seinen Fortschritten in der Malerei und von seinen Zukunftsplänen. Ausführlich tauschten sich Vater und Sohn über Kunst aus und planten gemeinsame Malausflüge. Briefe von Vater von beiden sind auch in der Ausstellung zu sehen.

Der Briefwechsel bietet einen Einblick in das herzliche Verhältnis, das Vater und Sohn miteinander hatten.

Am 15. Oktober um 17 Uhr lesen die beiden Schauspieler Jürgen Kirchhoff und Nicolas Bertholet die Briefe von Hermann Hesse und Bruno Hesse.

Musikalische wird die Veranstaltung begleitet von: Ji Young Kim und Hwan-hee Yoo, Musikschule im Landkreis Merzig-Wadern e.V.

Der Eintritt beträgt: 15 Euro.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Sparkasse Merzig-Wadern.
Anmeldung unter Tel. 0 68 61 – 79 30 30 oder per E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg.de

http://www.museum-schloss-fellenberg.de

Karte & Anreise

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