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Schloss Dagstuhl öffnet seine Pforten

Informationen

Am 8. September findet der Tag des Offenen Denkmals statt. Anlässlich dieser bundesweit durchgeführten Veranstaltung kann man in diesem Jahr moderne und historische Räume im sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglichen „Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik“ besichtigen.

Das Motto des „Tag des Offenen Denkmals“ steht 2019 unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Von Barock bis Biedermeier zu Bits und Bytes: Umbrüche in der Nutzung und damit in der Architektur hat Schloss Dagstuhl im Laufe seines über 250-jährigen Bestehens so einige erlebt.

Die Geschichte des Schlosses Dagstuhl beginnt im Jahre 1760. Der damals regierende Graf Josef Anton von Oettingen-Soetern-Hohenbaldern ließ sich am Fuße der alten Dagstuhler Burg einen fürstlichen Familiensitz erbauen. Ein halbes Jahrhundert später, nachdem die gräfliche Familie durch den Einmarsch französischer Revolutionstruppen das Schloss verlassen musste, erwirbt um 1806 Baron Wilhelm de Lasalle von Louisenthal das Schloss. Es wird innerhalb kurzer Zeit zum gesellschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Region. Um die Jahrhundertwende erfolgen Umbaumaßnahmen im neogotischen Stil. Bis zum Tode des letzten Erben 1959 bleibt Schloss Dagstuhl im Besitz der Familie de Lasalle von Louisenthal. Franziskusschwestern übernehmen das Anwesen und bauen es zu einem Altenheim um, das 1981 in den Besitz der Waldbreitbacher Franziskanerinnen übergeht. 1989 erwirbt die Regierung des Saarlandes das Schloss und richtet dort in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz das „Internationale Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik“ ein. Heute genießt es als „Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik“ Weltruhm. In den historischen Mauern und den 1993 bzw. 2003 angefügten Neubauten treffen sich renommierte Informatiker aus der ganzen Welt.
Zudem vereint sich seit 1995 dank regelmäßig wechselnder Ausstellungen und der nach und nach aufgebauten Kunstsammlung die Wissenschaft auf wunderbare Weise mit der Kunst: Werke nationaler und internationaler Künstler zieren die Innenhöfe, den Kreuzgang und die zahlreichen Wände, der sonst von Logik geprägten Stätte.
Vom 19. August bis zum 11. Oktober ist die Ausstellung „Solutions“ der Künstlerin Gisela Zimmermann zu besichtigen.

Das Schloss und die Kapelle mit den Kreuzwegstationen sind im Rahmen von Führungen zwischen 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

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