Über Paris ins Paradies Ein Chanson- Theaterabend mit Savoir Vivre: Noémi Schröder (Gesang, Melodika) und Klaus Klaas (Klavier)

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NoémiSchröder und Klaus Klaas versprühen mit ihrerMusik französischen Lebensgenuss. Nun kommen die beiden am 20. Oktober in daswunderschöne historische Kino Lichtspiele Wadern.

Noémi Schröder, in Saarbrücken geboren wurde mit französischen Chansonsgroß. Die Eltern, eine Französin und ein Französischlehrer, luden gerne Freundeein um mit ihnen französische Chansons zu hören, darüber zu diskutieren und sienatürlich selber zu singen! Die Mutter backte Käseplätzchen, der Vater griffzur Gitarre, die Kinder saßen statt zu schlafen auf der obersten Treppenstufe,wo man sie gerade nicht sehen konnte und lauschten…so fing damals schon dieLiebe zum französischen Chanson von Jaques Brel, Edith Piaf über CharlesAznavour, Barbara und Brassens bis hin zu Patricia Kaas an.

 

Mit „ÜberParis ins Paradies“ hat Noémi Schröder einen Theater und Konzertabendgeschrieben, bei dem sich französische Chansons (von Charles Trenet, EdithPiaf, Joe Dassin, ZAZ) mit deutschen Liedern (u.a. von Friedrich Hollaender,Georg Kreisler, Mischa Spoliansky, Kurt Weill, Anett Louisan, BarbaraSchöneberger) abwechslungsreich mischen. Aber es ist auch ein Theaterabend, andem durch Lieder der schillernde Lebensweg von Claire erzählt wird. Sie gehtnach Paris, um hier die große Liebe und das wahre Leben kennenzulernen.

Die Idee für dieses Programm kam NoémiSchröder, als sie 2010 von einem kleinen Theater in Berlin für ein Soloprogrammangefragt wurde. Sie war damals am Theater am Schiffbauerdamm engagiert undhatte wenig Zeit neben Proben und Vorstellungen. Was lag da näher, als die ihrso vertrauten und geliebten Chansons in eine Handlung einzubauen undklammheimlich noch die deutsche Übersetzung in die Texte, die Claire spricht,einfließen zu lassen… so wird zu den bekannten und beliebten Chansonsunauffällig noch die Übersetzung dazu geliefert, was das Hören der Chansonsumso angenehmer macht, auch für Menschen, die nicht perfekt französischsprechen.

WadernerKino inspirierte beim Schreiben des Stückes

„Das Witzige ist, dass ich genau an diesesKino gedacht habe und es genauestens aus meinen Erinnerungen als Kindbeschreibe, als ich das Stück geschrieben habe“ meint Noémi Schröder „und nundarf ich in genau diesem Kino singen.“ Nebenbei hat Claire durchaus Parallelenzu Noémi- welche das sind, werden diejenigen vielleicht erkennen, die ebenfallsim Hochwald aufgewachsen sind.

Inzwischen lebt Noémi Schröder schon lange inDüsseldorf: „ Ursprünglich bin ich wegen meines Operngesang-Studiums hierhergezogen, aber jetzt möchte ich hier nicht mehr weg. Das Dorf im Namen hat hierdurchaus seine Berechtigung: Düsseldorf ist für mich die perfekte Mischung ausein bisschen Großstadt und dann letztlich doch ein Dorf: man kennt sich, mantrifft sich zufällig in der Stadt und die Wege sind mit dem Fahrrad alle kurz.Genau wie Claire würde ich eine echte Großstadt auf die Dauer als zuanstrengend empfinden.“

Also hat sie vielleicht am Ende doch dasParadies gefunden? Das können die Besucher des Konzertes auch ganz leicht. Wiedas geht, wird Noémi Schröder gerne erzählen, denn am Ende landen Allegemeinsam mit einem Lächeln genau dort: im Paradies - so verspricht es dasProgramm. Gute Unterhaltung ist allemal garantiert, weil es Schröder geradezuvortrefflich versteht, das Publikum mit ihrer Gesangs- sowie Schauspielkunst inden Bann zu ziehen. Dabei wechselt sie so geschickt zwischen den beidenSprachen, dass diese irgendwann zur Nebensache werden und man eintaucht in dieGeschichte von Claire.

Wasihr dabei wirklich wichtig ist: die Zuhörer mit ihrer Stimme zu berühren. Solandete sie schließlich über den Umweg über Musicalbühne und Schauspiel durcheine Anfrage beim französischen Chanson und damit auch gleichzeitig bei ihrenWurzeln. Inzwischen ist ihr Name untrennbar mit dem französischen Chansonverbunden. Sie bezaubert mit ihrer natürlichen Art, ihrem schauspielerischenKönnen und vor Allem mit ihrer Mal zart zerbrechlichen, mal kraftvollen Stimme,die aus dem Herzen kommt und ins Herz geht.

Durcheinen glücklichen Zufall lernte sie Klaus Klaas kennen: Sehr bald fragte NoémiSchröder Klaus Klaas für zahlreiche Auftritte mit französischem Chanson an undspätestens dann war klar, dass er ein unentbehrlicher Begleiter ist und dieBeiden gründeten im Juni 2018 das Duo „Savoir Vivre“.

InBarcelona aufgewachsen, setzte sich Klaus Klaas unweigerlich mitVom-Blatt-Singen , Musikdiktaten und „Do-Re-Mi“ auseinander , was ihm heutemöglich macht, komplexe Chansons sofort herauszuhören und originalgetreu zuinterpretieren. Als die Familie nach Deutschland zog wurde der Flügel verkauftund Klaas entdeckte seine Liebezum Keyboard mit der Möglichkeit ganz andere Klangfarben zu seiner Musikhinzuzufügen. Durch sein zusätzliches technisches Interesse kombiniert er livegespielte Musik mit zusätzlichen elektronischen Hilfsmitteln bis hin zu DJ- Einsätzenauf die er virtuose Live-Soli setzt.

Indem gemeinsamen Programm „Über Paris ins Paradies“ arbeitet Klaus Klaas außermit seinem feinfühligen klassischen Klavierspiel noch mit anderen elektronischhergestellten Klangfarben, die er immer dezent und stilsicher im Sinne derChansons einsetzt.

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