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Vortrag im Rahmen der Reihe „Treffpunkt Heimat“ des Vereins für Heimatkunde

Informationen

Dr. Jörg Müller

„Was macht der  Müller sonst so?“ Einblicke in eines der exponiertesten Forschungsvorhaben zur jüdischen Geschichte in Europa

Immer wieder wird der Vorsitzende des Vereins für Heimatkunde Wadern von Bürgern der Hochwaldstadt und der benachbarten Gemeinden gefragt, wie seine berufliche Tätigkeit als Historiker an der Universität Trier konkret aussehe. Vor dem Hintergrund dieser regelmäßig wiederkehrenden Frage ist die Idee entstanden, Interessierten im Rahmen eines Vortrags anhand umfangreichen Bildmaterials Einblicke in die Arbeit in dem von der Akademie der Wissenschaften zu Mainz geförderten und an der Universität Trier angesiedelten Projekt „Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich“ zu gewähren. In diesem von Gutachtern jüngst ausdrücklich als das „exponierteste Vorhaben zur Geschichte der Juden in Europa“ bezeichneten Projekt sollen sämtliche historisch relevanten Schriftquellen zur Geschichte der Juden im Zeitraum zwischen 1273 und 1519 innerhalb des Deutschen Reiches in seiner spätmittelalterlichen Ausdehnung erstmals systematisch erfasst, aufgearbeitet und der Forschung ebenso wie heimatkundlich Interessierten online auf einer Projektwebsite (www.medieval-ashkenaz.org) zugänglich gemacht werden.
Anhand vielfältiger aussagekräftiger Beispiele erläutert Jörg Müller die mitunter skurrilen Überlieferungswege einschlägiger Quellen und deren spannende Aufbereitung im Rahmen des Projekts.

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