Auf den Höhen des Saargaus

SZ-Redaktionsmitglied Vincent Bauer findet es auf dem Nackberg bei Hilbringen besonders schön.

© Vincent Bauer

Wer sich am Rand des Merziger Beckens genauer umsieht, wird es kaum übersehen können. Hoch oben thront ein Kreuz auf dem Hilbringer Nackberg. Generationen von Schulkindern kennen die Gedenkstätte als Ziel unzähliger Wandertage.
Doch wer den Weg auf den Nackberg beschreitet, wird mit einer einmaligen Aussicht belohnt. Zur linken reicht der Blick bis zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife. Von dort aus empfiehlt es sich, den Blick weiter über die baumreichen Weiten des Hochwalds schweifen zu lassen. Die dichten Wälder zeigen eindrucksvoll die Ausmaße des grünen Kreises. Am Fuße des Berges liegt Merzig mit seinen angrenzenden Ortsteilen, etwas weiter rechts der Bietzerberg. Doch wenn das Wetter mitspielt, hat der Nackberg bei klarer Sicht noch mehr zu bieten. Zu seiner rechten liegt die industriell geprägte Region um Saarlouis. Dort ragt die Ensdorfer Bergehalde mit dem Saarpolygon aus der sonst eher flachen Gegend heraus. Neben der traumhaften Aussicht lohnt es sich auch, auf dem Nackberg selbst genauer hinzusehen. In dem Naturschutzgebiet stehen etliche Apfelbäume und seltene Pflanzen. Das Tor zum Särkov, wie der Volksmund den Saargau, nennt, ist immer einen Ausflug wert.
Quelle: Saarbrücker Zeitung

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